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Zum neuen Schuljahr stellt sich die neue SV vor.

Alljährlich nimmt das Leonardo-da-Vinci-Gymnasium an den Stadtmeisterschaften  der Kölner Schulen im Schwimmen teil.

Im kommenden Schuljahr möchten wir alle Schülerinnen und Schüler, Geschwister, Eltern, Freunde, Angehörige und Ehemaligen des Leonardo-da-Vinci-Gymnasiums zu unserem Schulkulturfest einladen.

 

Thailand-Projekt

Seit fünf Jahren haben Schülerinnen und Schüler, die bereits volljährig sind, die Möglichkeit, an einem sozialen Projekt in Thailand teilzunehmen.
Die Projektpartner sind das Education Department von Pattaya, verschiedene Rotarier-Clubs in Thailand und Deutschland und das Mariott-Hotel in Pattaya, die Stadt, in der das Projekt ursprünglich begann.

Worum geht es in dem Projekt?

Es ist bekannt, dass viele Mädchen in Thailand zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen müssen. Um nicht in den Teufelskreis der Prostitution zu geraten, müssen diese versuchen, im Tourismus seriöse Arbeitsplätze zu bekommen, das gelingt vor allem in den Hotel- und Ferienanlagen. Damit thailändische Mädchen eine Chance erhalten, in Hotels zu arbeiten, müssen sie Englisch sprechen.

Hier setzt das Projekt an: Thailändische Lehrer in öffentlichen Schulen werden oft nur sehr kurz ausgebildet, vor allem im fremdsprachlichen Bereich. Das eigene Können und die Entwicklung der Fremdsprachendidaktik sind oft nicht ausreichend, um die Kinder an einen kommunikativen Umgang mit der Sprache heranzuführen. Unsere Projektteilnehmer führen daher intensive, zweimonatige Trainingsphasen mit den thailändischen Kindern durch, um die Aussprache und den kommunikativen Alltagsgebrauch des Englischen zu üben. Dieses Unterstützungsprogramm wird mit den thailändischen Schulen abgesprochen und sehr gerne angenommen. Der angemeldete Bedarf ist dabei sehr viel höher als die Zahl der Trainer, die wir schicken können.

Unsere Schülerinnen und Schüler werden in Köln vorbereitet. Sie erhalten eine Einführung in ihre Tätigkeit vor Ort, aber vor allem auch in die so unterschiedlichen Verhaltensweisen, denn es ist wichtig, dass sie mit ihrer Arbeit eine Unterstützung anbieten, ohne dass sie vor Ort die thailändischen Lehrer brüskieren.

Gerade die Vorbereitung auf die unterschiedlichen Gewohnheiten und Verhaltensweisen haben einen großen Anteil am Erfolg des Projekts.
Unsere Projektteilnehmer nehmen aus Thailand eine Fülle sehr bewegender Erfahrungen mit, dass der Spass dabei nicht zu kurz kommt, kann man den Ausschnitten aus den Emails entnehmen, die uns in den Ferien hier in Köln erreicht haben.

Eine kurzer Rückblick auf die Geschichte

  • ab 2000: Mit der Fertigstellung des Selbstlernzentrums im Jahr 2003 sind die medialen Voraussetzungen zur Verwirklichung des Konzeptes des Selbstständigen Lernens gegeben. Die lange vorbereitete Öffnung von Schule hat zu neuen schulischen und außerschulischen Partnern geführt: Seit einigen Jahren kooperiert die Schule in der Sekundarstufe II mit dem Erich Kästner-Gymnasium in Köln-Niehl, um unseren Schülern in der Oberstufe ein größeres Angebot zu ermöglichen, im außerschulischen Bereich sei an dieser Stelle die Zentralverwaltung der REWE Zentral-AG genannt, mit der seit 2002 eine Kooperationsvereinbarung besteht. TIMSS und PISA haben Schule wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Diskussionen sind längst noch nicht abgeschlossen. Leistung zu fordern und zu fördern in Zeiten leerer Kassen zwingt zu neuen Lösungen. An unserer Schule haben wir ein umfangreiches Förderkonzept in der Sekundarstufe I aufgebaut, um Leistungsdefizite ausgleichen zu können, wir ermöglichen aber auch besonders begabten Schülern die Entfaltung ihrer Talente durch individuelle Programme. So haben schon einige Schüler der Sekundarstufe II am Projekt Schüler an die Universität teilgenommen. In der Sekundarstufe I werden individuelle Konzepte zum Enrichment bzw. Als Akzelerationsmodelle ausgearbeitet.
  • ab 1990: Die Schullandschaft in NRW erhält mannigfaltige Impulse für eine Neu- und Umgestaltung in pädagogischer, struktureller und organisatorischer Sicht. Einige Schlüsselwörter sollen diese Tendenzen verdeutlichen: Die Schule wird verstanden als Haus des Lernens, man spricht von der Öffnung der Schule und bezieht außerschulische Partner aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Verwaltung in das Umfeld von Schule ein. Mit der Einführung von Budgetierung und neuen Möglichkeiten der Personalwirtschaftung (Geld-statt-Stelle, schulscharfe Ausschreibungen, unterjährige Einstellungen) wird der Gestaltungsrahmen der Schulleitung und der anderen Mitwirkungsorgane erweitert. Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung bezieht sich vor allem auf die Verbesserung von Unterrichtsqualität und einer damit verbundenen Steigerung im Erhalt von Schlüsselqualifikationen für berufliche und soziale Mobilität in der zukünftigen Arbeitswelt unserer Schülerinnen und Schüler. Globalisierung und die damit notwendig gewordenen Konzeptionen für ein lebenslanges Lernen erfordern Kenntnisse im Umgang mit den Neuen(elektronischen) Medien . Unser Gymnasium hat schon sehr früh damit begonnen, diese Medien in das Unterrichtsgeschehen einzubinden. Das Gymnasium Köln-Nippes ist regelmäßig als Modellschule für mediale Erziehung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Projekte Schulen ans Netz oder InfoSchul ausgewählt worden und erhielt eine gezielte finanzielle Förderung. Daraus resultierte ein Schul-Intra-Net, das der Schülerschaft und dem Kollegium ermöglicht, von vielen Stellen in- und außerhalb von Fachräumen "ins Netz" zu gehen oder mit entsprechender Software Recherchen zu betreiben.
  • 1972/73: Das Gymnasium Köln-Nippes wird Koedukationsschule: 30 Mädchen werden in die Sexta aufgenommen. Das Reformwerk der differenzierten Sekundarstufe II nimmt erste Züge an und erfährt bis zum heutigen Tag kontinuierliche Novellierungen. Die Abiturprüfungsordnung (APO-GOSt) bildet den rechtlichen Rahmen für die Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler, die Pflichtbindungen enthält und einen (kleinen) Freiraum zur Belegung von Wahlfächern bietet.
  • 1968: Die Schülermitverwaltung startet erneut den Versuch, der Schule einen Namen zu geben. Ihr Vorschlag "Dr. Martin-Luther-King-Gymnasium" findet jedoch keine Mehrheit in der damaligen Schulgemeindeversammlung, der Vorgängerin der heutigen Schulkonferenz.
  • 1953: Die Schule feiert das 50-jährige Jubiläum. Die neugestaltete Aula wird eingeweiht; drei Jahre später wird eine neue Turnhalle fertig gestellt. Zeitweilig beherbergt die Schule Schüler des Humboldt-Gymnasiums und noch viele Jahre lang ist das Abendgymnasium der Stadt Köln Gast in unserem Gebäude. Der damalige Schulleiter, Dr. Hermann Gundermann, veranlasst den Bau der Sternwarte und des Planetariums, das immer noch das einzige in Köln ist und heute vom Sohn des ehemaligen Schulleiters, Herrn StD a.D. Hermann Gundermann betreut wird.
  • 1943: Die Kriegsschäden sind so groß, dass die Schule behördlicherseits geschlossen werden muss. Erst am 26.11.1945 kann der Unterrichtsbetrieb in der Blücherstraße wieder aufgenommen werden. Zu diesem Zeitpunkt sind noch etwa 1000 Fensterscheiben zerbrochen.
  • 1942: Große Schäden durch Spreng- und Brandbomben am Gebäude. Das zweite Obergeschoss einschließlich der Aula brennt völlig aus.
  • 1939: Die Schulräume und die Turnhalle werden vom Militär, dem städtischen Wirtschaftsamt und anderen Ämtern belebt. Der Unterricht findet am Hansaring statt.
  • 1925: Durch die damalige Schulreform wird die Schule zu einem neusprachlichen Gymnasium.
  • 1913: In Erinnerung an die Freiheitskriege soll die Schule den Namen Görres-Realgymnasium erhalten, doch wurde das auf Grund politischer Meinungsverschiedenheiten in der Bürgerschaft vom Preußischen Kultusministerium abgelehnt.
  • 1910: Durchführung der ersten Reifeprüfung mit 12 Oberprimanern. Die Schule wird dadurch als Realgymnasium anerkannt.
  • 1907: Durch Ministerialerlass wird die Schule als Realprogymnasium anerkannt und kann zur Vollanstalt ausgebaut werden. Der städtische Baurat Friedrich Bolte plant das heutige Schulgebäude, das 1908 durch den damaligen Bürgermeister Wallraf feierlich übergeben wird.
  • Ostern 1903: Der Schulbetrieb beginnt: Drei Klassen mit 117 Schülern werden bis zur Fertigstellung des Schulgebäudes in der Volksschule Steinberger Straße untergebracht.
  • 14.08.1902: Die Kölner Stadtverordneten-Versammlung beschließt die Gründung eines Realprogymnasiums für den Kölner Norden.

Die Schulleiter

  • 2015 -          : Klaus Kombrink-Detemble
  • 2013 - 2015: Dr. Peter Langel (kommissarisch)
  • 2006 - 2013: Gisela Prinz
  • 1997 - 2006: Manfred Huschner
  • 1984 - 1995: Doris Bellebaum
  • 1982 - 1984: Wolfgang Miege
  • 1968 - 1982: Winfried Rupprich
  • 1954 - 1967: Hermann Gundermann
  • 1946 - 1954: Friedrich Schlupp
  • 1931 - 1945: Karl Eckermann
  • 1906 - 1931: Friedrich Kortz
  • 1903 - 1906: Karl Hilburg

 

 

 

 

 

Sprachwahl für Schüler*innen mit neunjähriger Gymnasialzeit (G9)

 

Mit der Rückkehr zu G9 kann Latein in der 7. Klasse als zweite Fremdsprache gewählt werden.

Wir starten im neuen Jahrgang mit dem Schulbuch Adeamus N (Ausgabe 2020) von Cornelsen. Einen ersten Eindruck über unser neues Schulbuch erhalten Sie hier.

Die Schüler*innen erlernen nicht nur die lateinische Sprache, sondern befassen sich anhand der Lektions- und Sachtexte auch mit wichtigen Themen und Fragestellung der griechisch-römischen Antike. 

Nach ca. 3 Jahren erfolgt der Übergang in die Originallektüre. Nun stehen u.a. Texte der antiken Autoren Caesar, Cicero, Ovid und Seneca im Vordergrund, anhand derer sich die Schüler*innen vertieft mit Mythen, menschlichen Grundfragen wie Liebe, Freundschaft, Glück, Freiheit und Tod auseinandersetzen.

 

Leitbild

Schule bereitet auf ein zunehmend globales Umfeld vor. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Europäisierungs- und Globalisierungsprozesse zu verstehen und für die eigene Lebensgestaltung zu nutzen.

Daher möchte unsere Schule eine umfassende Bildung fördern, die über reines Fachwissen nach den Erfordernissen des Arbeitsmarktes hinausgeht. Neben der Vermittlung grundlegender Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Sinne einer durch Komplexität und Methodenbewusstsein gekennzeichneten fachlichen Bildung, soll besonders die Bereitschaft und Fähigkeit gefördert werden, das Lernen selbst zu lernen und als einen kontinuierlichen, lebensbegleitenden Prozess zu verstehen.

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen Schlüsselqualifikationen wie Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Teamfähigkeit entwickeln. Nach dem Grundsatz "Fördern durch Fordern" soll unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten werden, sich über Leistung zu erfahren und ihre Begabungen zu entfalten. Hierzu gehört auch die Anleitung zur Entwicklung grundlegender Arbeitshaltungen wie Genauigkeit, Ausdauer und Ordnung. Ohne das Ziel der Selbstständigkeit und Leistungsorientiertheit aus den Augen zu verlieren, soll der Unterricht in einer angenehmen Atmosphäre ablaufen.

Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Förderung der Fähigkeit, sozial und demokratisch zu handeln, indem unsere Schülerinnen und Schüler lernen, die Rechte und die Würde anderer, besonders auch anderer Kulturen, zu respektieren. Besonders in diesem Zusammenhang erachten wir die Einbindung der Eltern in den Lern- und Erziehungsprozess für sehr wichtig.

Kölle Alaaf, hieß es auch dieses Jahr wieder für alle Karnevalsjecken. Darunter natürlich auch wir, das Leonardo-da-Vinci Gymnasium.